Add-e next
Moderator: Wildcate
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Hans-Jürgen Staude
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Re: Add-e next
Die Montageplatte besteht aus 2 Teilen. Erst wird eine Grundplatte montiert. Danach wird eine zweite Platte darauf genau ausgerichtet. Dazu muss mun die Kurbeln und Kettenblätter demontieren, damit man an die Befestigungsschrauben ran kommt. Anders geht es nicht. Bei dem Urtretlager von 2007 mußte ich auch dieses abnehmen, um an die Stokerseite ranzukommen. Mittlerweile habe ich dieses vor 3 Jahren ersetzt, da es zu viel Spiel hatte. Der Ersatz kam von Hase. Tretlager mit 2 Vierkantwellen, wo die Kurbel/Kettenblatteinheit draufgesteckt wird. Nun werden einfach mit einem Kurbelabzieher die beiden Kurbelgarnituren abgezogen und man kommt ran. Liest sich länger als es ist und kommt darauf an, was verbaut ist.
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makipino
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Re: Add-e next
Die Befestigungsschrauben für die zweite Platte sind links, also da wo bei einem normalen Rad Platz ist, bei Pino sind aber beide Seiten durch Kettenblätter verdeckt…
Das Zurechtfeilen der Platte haben wir durch das Umlegen der Schaltzüge vermeiden können.
(Das Schutzblech haben wir natürlich nach erfolgreicher Montage des Add-e wieder zurück an seinen Ort gepopelt)
Das Zurechtfeilen der Platte haben wir durch das Umlegen der Schaltzüge vermeiden können.
(Das Schutzblech haben wir natürlich nach erfolgreicher Montage des Add-e wieder zurück an seinen Ort gepopelt)
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AnCaPino
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Re: Add-e next
Moin
Ich habe heute ein Add-E an unser Stahlross mit Rohloff getackert.
Zur Montage habe ich beide Kurbeln gezogen, und auf der linken Seite das Kettenblatt vom Freilauf demontiert.
Das Tretlager konnte verbleiben, auf der linken Seite habe ich dann nur zwei der kleinen Befestigungsschrauben verbaut.
Die Schaltzüge habe ich vor dem Tretlager nach oben geführt, mit kabelbindern auf der Strebe des Hinterbaus befestigt; einen Unterschied im Schaltverhalten kann ich nicht feststellen. Die Bremsleitung der Luise habe ich unterhalb der Befestigungsplatte mit einem kleinen Kabelbinder gegen versehentlichen Kontakt mit drehenden Teilen gesichert.
Alles in allem in zwei sehr gemütlichen Stunden erledigt, und das Resultat ist Spitze.
Mit dem alten Setup des Freilaufes kann ich den Motor auch demontieren, ohne die Kurbel abzuziehen, was am Alupino von Hanna notwendig ist.
Glück auf!
Carsten
Ich habe heute ein Add-E an unser Stahlross mit Rohloff getackert.
Zur Montage habe ich beide Kurbeln gezogen, und auf der linken Seite das Kettenblatt vom Freilauf demontiert.
Das Tretlager konnte verbleiben, auf der linken Seite habe ich dann nur zwei der kleinen Befestigungsschrauben verbaut.
Die Schaltzüge habe ich vor dem Tretlager nach oben geführt, mit kabelbindern auf der Strebe des Hinterbaus befestigt; einen Unterschied im Schaltverhalten kann ich nicht feststellen. Die Bremsleitung der Luise habe ich unterhalb der Befestigungsplatte mit einem kleinen Kabelbinder gegen versehentlichen Kontakt mit drehenden Teilen gesichert.
Alles in allem in zwei sehr gemütlichen Stunden erledigt, und das Resultat ist Spitze.
Mit dem alten Setup des Freilaufes kann ich den Motor auch demontieren, ohne die Kurbel abzuziehen, was am Alupino von Hanna notwendig ist.
Glück auf!
Carsten
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Re: Add-e next
Jetzt hat‘s klick gemacht im Verständnis der Montage - Danke für die Erklärungen 
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AnCaPino
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Re: Add-e next
Moin
nach drei Wochen ein Update.
Ich bin täglich mit dem Stahlross unterwegs gewesen, bei exakt jedem Wetter, bzw. Tiefschnee gabs nicht.
Der Antrieb funktioniert in jeder Lebenslage. Was der Schwenkmechanismus nicht so gerne hat ist sehr feiner Sand; einmal musste ich den Motor abnehmen, und mit Hilfe einer alten Bürste die festen Fremdstoffe beseitigen.
Wenn ich den Motor nutze, dann meist auf 200 oder 250 Watt.
Sehr interessant ist die höchste Unterstützungsstufe einzustellen, und dann leicht rückwärts pedalierend den Vorschub zu nutzen
Mit einer Akkuladung komme ich auf zwei bis drei Unterstützungsstunden, also das, was in der Betriebsanleitung vermerkt ist.
Für mich also weiterhin optimal in seinen Eigenschaften
Glück auf!
Carsten
nach drei Wochen ein Update.
Ich bin täglich mit dem Stahlross unterwegs gewesen, bei exakt jedem Wetter, bzw. Tiefschnee gabs nicht.
Der Antrieb funktioniert in jeder Lebenslage. Was der Schwenkmechanismus nicht so gerne hat ist sehr feiner Sand; einmal musste ich den Motor abnehmen, und mit Hilfe einer alten Bürste die festen Fremdstoffe beseitigen.
Wenn ich den Motor nutze, dann meist auf 200 oder 250 Watt.
Sehr interessant ist die höchste Unterstützungsstufe einzustellen, und dann leicht rückwärts pedalierend den Vorschub zu nutzen
Mit einer Akkuladung komme ich auf zwei bis drei Unterstützungsstunden, also das, was in der Betriebsanleitung vermerkt ist.
Für mich also weiterhin optimal in seinen Eigenschaften
Glück auf!
Carsten
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Sonnenscheinradler
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Re: Add-e next
Servus,
habe mir das Osterangebot gegönnt. Allerdings für mein Liegerad.
Ich muss sagen, es läuft.
Meiner Meinung nach nach müsste es auch am Pino mit 2 Personen funktionieren.
Ich nutze es nur am Berg.
habe mir das Osterangebot gegönnt. Allerdings für mein Liegerad.
Ich muss sagen, es läuft.
Meiner Meinung nach nach müsste es auch am Pino mit 2 Personen funktionieren.
Ich nutze es nur am Berg.
Gruß vom Bodensee
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makipino
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Re: Add-e next
Ich habe das Add-e mittlerweile mit zwei erwachsenen Personen und zwei Packtaschen im Sauerland auf dem Ruhrradweg getestet. Nachdem ich jetzt ein bisschen Übung habe mit Schalten und Unterstützung einstellen (gleichzeitig und hektisch weil hinter der Kurve eine Überraschung wartet) lässt es mich auch auf nassen Kies nicht mehr im Stich und schiebt brav auch jenseits der 15% mit. Die Feuertaufe war dann nasses Kopfsteinpflaster bergauf. Auch das klappt. Ansonsten gewöhnt man sich bei sanftem auf und ab sehr schnell daran, durchgehend über 20 zu fahren 
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makipino
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Re: Add-e next
Ich bin jetzt nach zwei Jahren und ca 5000km add-e am Alupino auf ein Pino Steps21 mit EP8 umgestiegen. In den zwei Jahren habe ich glaube ich so ziemlich jedes mögliche Szenario durchgespielt und die Grenzen des add-e gefunden. Da es nach wie vor unser Autoersatz ist, habe ich entsprechend aufgerüstet. Grüße gehen dabei raus an @Locke, ich kriege das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht!
So, nun zu dem Grund warum ich mich gegen mein heiß geliebtes Flitzehasi mit Reibrollen Antrieb und Rohloff entschieden habe:
Das Add-e ist eine fantastische Unterstützung bei Radtouren für das Extra an Rückenwind. Ganz klar ist es aber ein „Schönwetter-Antrieb“. Bewusst in Anführungsstrichen. Ich nutze mein Pino bei exakt jedem Wetter, außer bei Blitzeis. Neben einem extrem hohen Verbrauch an Material der Reibrolle durch gestreute Straßen (pro Winter einmal nach Villach schicken und neu machen) ist mein größtes Problem, dass mir der Antrieb bei Minusgraden und Schnee(Matsch) im Betrieb einfriert und dann seine Position nicht mehr ändern kann. Des Weiteren war mir persönlich der Pflegeaufwand für unseren spezifischen Alltag zu hoch. Ich bin eh keine Person die ständig den Lappen in der Hand hat, aber bei Regenwetter jeden Abend mit der Zahnbürste in der Hand in der Garage zu knien und den Sand des Spielplatzes oder den Dreck der Radwege aus den Ritzen zu kratzen um den Motor am Laufen zu halten passt mir nicht. Man muss allerdings auch fairerweise dazu sagen dass der Motor bei mir im Dauerbetrieb war, wenn das Pino rollt ist der Motor an.
Nach wie vor denke ich eine super Lösung für eingebauten Rückenwind, aber wenn man wirklich jeden Tag Kilometer fahren *muss* und nicht *will*, dann ist ein „echter“ Motor sicher besser geeignet.
So, nun zu dem Grund warum ich mich gegen mein heiß geliebtes Flitzehasi mit Reibrollen Antrieb und Rohloff entschieden habe:
Das Add-e ist eine fantastische Unterstützung bei Radtouren für das Extra an Rückenwind. Ganz klar ist es aber ein „Schönwetter-Antrieb“. Bewusst in Anführungsstrichen. Ich nutze mein Pino bei exakt jedem Wetter, außer bei Blitzeis. Neben einem extrem hohen Verbrauch an Material der Reibrolle durch gestreute Straßen (pro Winter einmal nach Villach schicken und neu machen) ist mein größtes Problem, dass mir der Antrieb bei Minusgraden und Schnee(Matsch) im Betrieb einfriert und dann seine Position nicht mehr ändern kann. Des Weiteren war mir persönlich der Pflegeaufwand für unseren spezifischen Alltag zu hoch. Ich bin eh keine Person die ständig den Lappen in der Hand hat, aber bei Regenwetter jeden Abend mit der Zahnbürste in der Hand in der Garage zu knien und den Sand des Spielplatzes oder den Dreck der Radwege aus den Ritzen zu kratzen um den Motor am Laufen zu halten passt mir nicht. Man muss allerdings auch fairerweise dazu sagen dass der Motor bei mir im Dauerbetrieb war, wenn das Pino rollt ist der Motor an.
Nach wie vor denke ich eine super Lösung für eingebauten Rückenwind, aber wenn man wirklich jeden Tag Kilometer fahren *muss* und nicht *will*, dann ist ein „echter“ Motor sicher besser geeignet.