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Eine wirklich ganz Regentropfen-freie ! Sommerreise entlang der Ems
Gern wäre ich mit dem Pino gefahren,
und unterwegs gab es auch zweimal den geäußerten Gedanken
des deutlich jüngeren Teilnehmers dieser mehrtägigen Radreise entlang der Ems
"vielleicht hätte ich doch mit Dir auf dem Pino fahren sollen ..."
Doch unabhängig davon: Wir erlebten und gestalteten eine wunderbare Erlebnisreise
zweier im Mittel 48jährigen von denen einer 18 Jahre alt war!
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Begonnen haben wir am oberen/nördlichen Ende der Ems und fuhren der Quelle entgegen.
Da die Bahn den Zug lediglich bis Leer fahren ließ, galt es Emden mit dem Rad zu erreichen.
An der Fähre nach Emden über die Ems am Samstag eine lange Schlange von Rädern,
die alle über die Ems gefahren werden wollten;
wir gehörten dazu.
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Emden war Start, Stadt (Kunsthalle!), und erste Erkundung Nordfrieslands
für die Kunsthalle nahmen wir uns einen Tag, einen weiteren für eine erste Erkundung Nordfrieslands
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Den Deich entlang der Nordsee entgegen; diesmal bei ordentlichem Gegenwind
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Bei der Rückreise die Fähre vom ersten Tag
leer bis auf unsere zwei Räder auf dem Weg nach Leer ...
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Während der kommenden beiden Reisetage,
die uns übernachten ließen in Lathen und Lingen
empfanden wir den ausgeschilderten Radweg als wenig schön:
sowohl die Wegequalität, als auch die Streckenführung,
die wir an vielen Stellen dann selbst in Hand nahmen.
Ein besonderer Interessenspunkt die Magnetschwebebahn in Lathen
bei der wir eine interessante, informative und sehr persönliche Führung erfuhren.
Passend dazu - wenn auch ganz anders:
unsere Räder parkten im Privatquartier ebenfalls in historischer Gesellschaft!
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Von dem was alles am Wege und im Falle des Fotos 'mitten auf dem Wege lag
dieses Bild; unsere selbst gewählten Wege führten durch das abwechslungsreiche Emsland
und spürbar wurde wie es sich wandelte von norddeutscher Windgeprägter Landschaft
zu westfälischem Münsterland; zwischendurch niederländische Einflüsse.
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So erreichten wir Münster.
Auch hier ein Stadttag voller Lebensfreude
Übernachtet wurde im malerisch am Aasee gelegenen Jugendgästehaus,
ein rundum zu empfehlendes Haus: die Zimmer, und die Lage mitten in Münster,
Mahlzeiten und Speisesaal, ein Fahrradkeller - der sich sehen läßt -
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Und dann - unser letzter Reisetag steht bevor,
Wehmut, weil es so schön gern weitergehen könnte,
erleichtert, weil heute Abend das Vagabunden-Leben,
wieder ein Zuhause vorfindet.
So wird - wie von allein - die Fahrgeschwindigkeit über Tag immer höher.
Doch damit nochmals deutlich wird, welchen Fluss wir entlang radelten
gab es noch dieses Foto:
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Ein paar Anmerkungen am Schluss:
Während der ganzen Reise keine Mängel an den Rädern: keine Reifenschäden, wie auch anderes.
Während der ganzen Reise keine Mängel bei den Radlern: keine Schrammen, keine Stiche und gute Verdauung.
Wir erlebten keine gefährliche Situation, seinen es selbst herbeigeführte beim miteinander Fahren,
sei es durch andere Verkehrsteilnehmer, sei es Wege bedingt. Das lies uns dankbar sein.
Wir erlebten unerwartete Menschenbegegnungen, mit manchmal überraschenden Themen im Gespräch,
oder worauf wir aufmerksam wurden ...
Und las not least:
Warum gehört dieser Reisebericht - zumindest für mich - auch ins Pinoforum?
Wir beide haben im Nachhinein nochmal betrachtet, wie es gewesen wäre statt mit jeweils eigenen Rädern zu fahren,
das Pino zu benutzen; ich nehme es vorweg: die Aussage des Jüngeren: Im nächsten Jahr, wenn es an die Donau gehen soll,
so seine Idee, möchte er mit mir auf dem Pino fahren.
Warum? Er verspricht sich davon mehr von der Landschaft zu erleben, statt selbst zu fahren, und formulierte es mal so:
"Ein Fahrrad ist einfacher und leichter und abgestimmt haben wir uns doch sowieso. Und manchmal wären wir schneller gewesen."
Und aus meiner Sicht: Das unmittelbare Miteinander: das Miteinander-Sprechen und Erzählen können, das einfachere Fahren:
ein Rad statt zweier, das "In-die-Karte-schauen-können" des Einen während des Fahrens.
PS.: Anmerkung: Zusammen mit ihm bin ich schon manchmal Pino gefahren
und wir haben so manches dabei 'ausprobiert', nicht nur das Tempo, was wir maximal erreichen konnten!
Diesmal auf zwei Rädern
Moderator: Wildcate
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Diesmal auf zwei Rädern
Man erlebt mich selten Radlos